• Buchrezension,  Jugendroman

    Buchrezension zu »Fern wie Sommerwind« von Patrycja Spychalski ǀ Ein atmosphärischer Selbstfindungssommer, denn eine übersüßte Lovestory

    Es gibt Bücher, in die taucht man ein und fühlt sich wie im Urlaub. Günstiger gehts wohl kaum, kann man mal eine kurze, sommerlich erfrischende Auszeit gebrauchen. So geschehen bei Patrycja Spychalskis Jugendroman "Fern wie Sommerwind". Für mich sowieso ein MUSS, nachdem mich ihr musikalisch unverkitscht schöner Debütroman "Ich würde dich so gerne küssen" ein Jahr zuvor gleichermaßen begeistern wie verwirren konnte. Nun hat mich also der ferne Sommerwind geküsst - auf eine vielleicht nicht perfekte, jedoch sanfte, zauberhafte und unvergessliche Weise.

  • Buchrezension,  Roman

    Buchrezension zu »Nathalie küsst« von David Foenkinos ǀ Ein Roman, der wirkt wie von der Muse geküsst – witzig, dramatisch und voller Gefühl

    Es ist schon erstaunlich, was für unterschiedliche Gefühle man durchleben kann, wenn man beginnt, ein Buch zu lesen. Nisteten sich auf den ersten Seiten noch leichte Bedenken in meine Gedanken ein, war ich letztendlich vollkommen fasziniert von dieser außergewöhnlichen (Dreiecks-)Lovestory um Nathalie und François/Markus. Entsprechend war es endlich mal wieder eine Wohltat, einen schönen Roman ohne Phantastikelemente zu lesen, der mit so viel Hingabe, Wortgewandtheit und der Schönheit auf den zweiten Blick aufwartet, dass ich das komplette Buch binnen weniger Stunden unersättlich verschlungen habe.

  • Buchrezension,  Jugendroman

    Buchrezension zu »Auf und Davon« von Daniel Arnold ǀ Ein kurioser Roadtrip mit charakterlichen Merkwürdigkeiten

    Der Debütroman von David Arnold soll (laut einem irgendwo aufgeschnappten Slogan) etwas für Fans von Adriana Popescus "Ein Sommer und vier Tage" sein. Dem wiederspreche ich! Denn außer der spontanen Roadtrip-Thematik haben beide Romane nicht viel miteinander gemein. Das eine ist ein sommerlicher Roadtrip dem Erwachsenwerden entgegen – süß, romantisch und ein leicht bekömmlicher Lesesnack für Zwischendurch. "Auf und davon" hingegen bietet einen irrwitzigen Roadtrip mit einer sonderbaren Ich-Erzählerin, die selbst weiß, dass etwas mit ihr nicht stimmt und diese Tatsache immer wieder unter Beweis stellt. Sowieso ist hier alles irgendwie sonderbar. Die Geschichte an sich, die Charaktere, die Begegnungen… Und weil die 16-jährige Erzählerin (nach eigener Aussage) nichts so sehr hasst, wie ein vorhersehbares Ende, darf…