Die Bloggerin

Hier schreibt Doreen, 36 Jahre jung, aus (der Wahlheimat) Norderstedt. Ich selbst würde mich als eine vielseitig interessierte Idealistin beschreiben, die als Kind zum Teil in der DDR aufgewachsen ist und sich vielleicht deshalb heute noch für das Thema interessiert. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich mir als Sachbearbeiterin in Hamburg.

Das Schreiben von Rezensionen gehört seit 2010 (inklusive Pausen) zu meinem Leben dazu. Zunächst schrieb ich sporadisch Buchreviews im Kulturbereich eines Onlinemagazins rund um amerikanische Serien. Bis ich Anfang 2011 auf das Medium Buchblog aufmerksam geworden bin und spontan selbst mit dem Bloggen begonnen habe.

Kurz darauf ließ sich meine Zwillingsschwester vom Blogfieber anstecken und gemeinsam erlebten wir mit unserem (inzwischen gelöschten) Buchblog drei aufregende Jahre, in denen wir tolle Blogger/innen und Blogleser/innen kennenlernen durften. Irgendwann wuchsen wir aus den Blogschuhen jedoch heraus und wollten offline jeweils andere Wege gehen. Bereut haben wir diese Entscheidung nie. Zumal sich unsere Geschmäcker (unabhängig voneinander) in der Zwischenzeit verändert haben. Das macht sich auch bei den beibehaltenen Buchmessebesuchen bemerkbar. Früher traf man uns oft in den Hallen Fantasy und Jugendbuch an. Heute zieht es uns eher zu aktuellen, gesellschaftsrelevanten Themenvorträgen/Lesungen hin.

Warum ich nun wieder bloggen möchte? Gute Frage! Vor einiger Zeit begann ich erneut, vereinzelt Buchrezensionen und vermehrt Filmreviews für das oben erwähnte Onlinemagazin zu verfassen – neben Interviews mit Autorinnen wie Sabine Schoder, Nina Blazon und Mila Brenner. Das machte mir richtig Spaß! Mit der Zeit kam bei mir der Gedanke auf, vielleicht doch wieder mit dem Bloggen zu beginnen. Denn stets, wenn ich sehenswerte Orte bereiste, ein tolles Konzert oder eine Buchmesse besuchte, dachte ich: Hätte ich einen Blog, dann könnte ich jetzt darüber schreiben und mich austauschen. Und ja, irgendwie bin ich – was dieses Hobby betrifft – gerne mein eigener Boss. Nach reiflicher Überlegung gibt es nun also FiLiMuRe und ich bin selbst gespannt, was aus diesem Vier-Themen-Projekt künftig erwächst. Wobei die Liebe zur Literatur aktuell eindeutig im Zentrum stehen soll, mit kleinen Ausnahmen.

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